Hypnocoaching - Hypnotherapie

Hypnocoaching: Gesundheitsprophylaxe und die Stärkung gesunder Persönlichkeitsanteile

Unter Hypnocoaching versteht man die hypnotische Arbeit mit Menschen, wenn keine therapeutische oder klinische Indikation vorliegt. Einige klassische Anwendungen für das Hypnocoaching sind:

  • Raucherentwöhnung
  • Gewichtsreduktion
  • Selbstbewusstseinsförderung
  • Businesscoaching mit Hypnose
  • Blockadenabbau

Modernes Hypnocoaching ist weit mehr als nur das Vorlesen von vorgefertigten Hypnoseskripten.. Erfolge können sich oftmals schon nach der ersten Sitzung einstellen.

Hypnotherapie: Arbeit an den tiefsten Seelenschichten
Therapeutische Manuals, wie zum Beispiel das ICD-10 (International Classification of Diseases), geben vor, wann aus einem Problem ein klinisch relevantes Symptom wird. Hierzu zählen zum Beispiel:

  • Ängste
  • Depressionen
  • psychosomatische Erkrankungen
  • Phobien
  • Panikattacken
  • Sexualstörungen
  • neurotische Störungen
  • … und viele mehr

All diese Symptome dürfen in Deutschland ausschließlich von Menschen mit therapeutischer Zulassung behandelt werden. Dies sind in der Regel Heilpraktiker, Pschotherapeuten oder Ärzte. Wenn diese nun mit Hypnose arbeiten, spricht man von Hypnotherapie. Der Hypnotiseur heißt in diesem Fall Hypnotherapeut.

Die Hypnotherapie genießt seit 2006 wissenschaftliche Anerkennung, und das aus gutem Grund: Sehr häufig sind selbst bei schwerwiegenden Problemen beeindruckende Fortschritte zu erzielen. Gute Hypnotherapeuten arbeiten mit ihrem Klienten an den tiefsten Schichten ihre Seele, und entlasten auf diesem Weg von altem Ballast (Hypnoanalyse) oder bauen beispielsweise neue, hilfreiche Ressourcen auf (lösungsorientierte Hypnotherapie). In vielen Fällen lässt sich die Hypnotherapie auch prima mit anderen, bereits laufenden Psychotherapien kombinieren.

In der Hypnose selbst lässt sich nochmals zwischen verschiedenen Stilarten unterscheiden. Häufig hört man hier von:

  • Direkter Hypnose, oder echter Hypnose
  • Indirekter Hypnose, oder Hypnose im Stile von
    Milton H. Erickson

 

Die direkte Hypnose

Direkte Hypnose wird auch häufig direktive Hypnose oder paternale Hypnose genannt. Ihre Fans bezeichnen sie gerne auch als echte Hypnose. Sie zeichnet sich durch relativ direkte Befehle aus, wie zum Beispiel „Schließe deine Augen und entspanne deinen ganzen Körper“. Ziel ist es meist, den Klienten möglichst schnell in möglichst tiefe Trancezustände zu befördern.

Die indirekte Hypnose

Bekanntester Vorreiter der indirekten Hypnose war der amerikanische Psychiater Milton H. Erickson, der auch heute noch als Aushängeschild für den indirekten Stil dient. Das Vorgehen bei der indirekten Hypnose ist sehr permissiv, eine typische Formulierung wäre zum Beispiel „und vielleicht spürst du jetzt, wie schwer deine Augenlider werden und wie sie sich jetzt ganz von selbst schließen … während du jetzt oder in wenigen Augenblicken feststellst, wie sich dein Körper ganz automatisch wundervoll entspannt“. Ziel der indirekten Hypnose ist es, dem Klienten (zumindest scheinbar) die Kontrolle über sein Handeln, Empfinden und Trance-Erleben zu geben.